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S23
Damals,   das   war   so   im   Jahr   gegen   1789   als   ein   Mönch   seine   beschriebenen   Seiten   anfing   sie   mit Bindfäden   zu   umwickeln,   damit   sie   der   Reihe   nach   so   geordnet   blieben.   Doch   das   gefiel   ihm   nach einiger   Zeit   nicht   mehr   so   recht,   denn   es   war   ihm   lästig,   die   Blätter   immer   wieder   zu   enttakeln   wenn   er etwas   nachlesen   wollte.   Ebenso   missfiel   ihm   das   Einwickeln   der   Blätter,   weil   es   immer   ein   Chaos   war sie   zu   Ordnen.   Er   lies   sich   etwas   einfallen,   das   zur   damaligen   Zeit   einen   riesigen   großen   Fortschritt darstellte.   Er   bohrte   mit   einem   spitzen   Gegenstand   kleine   Löcher   am   Rand   einer   jeden   Seite,   legte   die Blätter   übereinander   und   zog   dann   einen   Faden   durch   die   Löcher,   so   das   sie   zusammengehalten wurden   und   auch   umgeblättert   werden   konnten.   Das   hatte   nun   schon   das   Prinzip   welches   Heute   noch Gültigkeit hat. Das   Beschreiben   des   Papiers   musste   noch   eine   lange   Zeit   mit   der   Hand   Bewerkstelligt   werden.   Obwohl es   mühsam   war,   schrieben   immer   mehr   Menschen   wichtige   Sachen   auf   und   bewahrten   die   Blätter   in einem   extra   hergestellten   Umschlag   auf.   Wer   damals   Lesen   und   Schreiben   konnte   hatte   einen   großen Vorteil   gegenüber   der   anderen   Bevölkerung.   Sie   waren   es,   die   in   den   analphabetischen   Schichten   das lesen   und   Schreiben   als   Grundlehren   einführten.   Dieses   wiederum   hatte   die   Folge,   das   immer   mehr Menschen Bücher brauchten, um sich weiter zu bilden. Ein regelrechter Boom auf die Bücher setzte ein.
Das   älteste   Buch   liegt   gut   geschützt   vor   den   Umwelteinflüssen   in   einem   Museum.   Es   sind   einzelne Pergamentpapierblätter,   die   auf   der   Linken   Seite   mit   einer   Klebemasse   zusammengehalten   werden. Dadurch   wurde   es   möglich   die   Seiten   zum   lesen   um   zu   klappen   ohne   das   sie   irgendwie   hinunter   fielen oder   verloren   gehen   konnten.   Diese   ersten   Bücher   wurden   noch   von   Hand   geschrieben   und   haben dadurch   einen   sehr   hohen   Wert,   früher   so   wie   Heute,   da   es   nur   ein   Exemplar   davon   gibt.   Bücher   sind daher   ein   Wissensspeicher   von   besonderer   Art.   Wollte   man   mehre   Bücher   eines   Exemplars   haben, mussten   sie   von   Hand   dupliziert   werden,   welches   eine   mühsame   Arbeit   war.   Ein   Buch   war   also   ein unschätzbar kostbares Gut in der damaligen Zeit. Dieses konnten sich nur gut betuchte Leute leisten.
Buchherstellung....so fing alles an....